Warum KlarMama?

Seitdem ich Mama bin, weiß ich noch besser als zuvor was es heißt viel um die Ohren zu haben. Nichts bekommt man richtig fertig, weil immer irgendwas anderes dazwischen kommt. Der Mittagsschlaf ist kürzer als gedacht oder fällt ganz aus, noch wird ruhig gespielt - 2 Sekunden später kommt schon Geschrei aus dem Kinderzimmer und ich habe die Küche immer noch nicht fertig aufgeräumt und die trockene Wäsche hängt immer noch draußen. Das, was ich mir für diese Zeit vorgenommen habe, habe ich wieder nicht geschafft. Boah ist das frustrierend.

So ging es mir total häufig, seit dem meine große Tochter auf der Welt ist. Ich fühlte mich kopflos und hektisch. Der Alltag mit Kindern, insbesondere wenn sie noch klein sind, ist nicht immer planbar und naturgemäß fremdbestimmt. Ich hatte davon genug und wollte versuchen die Kontrolle über meinen Tag wieder an mich zu reißen, in dem ich nicht mehr kopflos durch den Tag renne.


Bei den Gesprächen während des Kinderturnens, auf Spielplätzen und wo man sonst auf andere Eltern trifft, ist mir klar geworden, dass die Alltagsorganisation für viele ein Thema ist und andere Eltern genauso beschäftigt wie mich und es nicht alleine meine schlechte Organisation ist.

Es ist mir noch etwas anderes aufgefallen, vielen fehlte Zeit für Tätigkeiten die nichts mit der Familie zu tun haben. Diesen Zeitraum brauchen wir, um Kraft zu sammeln und wieder zufrieden und mit Leichtigkeit für unsere Familie da sein zu können aber auch, um uns selbst zu spüren und den eigenen Interessen nach zu gehen.


Ich habe wieder angefangen mich mit Selbstmanagement Methoden auseinander zu setzen. Themen wie Organisation und Strukturierung haben mich schon seit der Schulzeit interessiert und ich gehe nie in den Buchladen oder in die Bücherei, ohne in der Rubrik “Zeit-/ und Selbstmanagement” vorbeizuschauen. Meistens sind diese Ratgeber für das Berufsleben und für gestresste Manager in der Wirtschaft. Aber sind Mütter nicht genau das? Mamas managen 365 Tage im Jahr das Leben ihrer Kinder, ihres Partners, die Pflichten im Haushalt und häufig auch noch die Anforderungen in der Erwerbsarbeit. Warum sollen wir uns diese Ansätze nicht auch zu nutzen machen?


Ich treffe so häufig Mamas, die gestresst sind und keine Freude mehr an ihrer Aufgabe haben. Das finde ich immer so schade. Die Jahre, in denen die Kinder klein sind und die Zeit intensiv ist, gehen so schnell vorbei. Und sie sollen nicht mit dem Gefühl von Hetze und Frustration in Erinnerung bleiben. Das wünsche ich mir auf jeden Fall nicht für meine Familie. Mir ist klar geworden, dass dies auch stark von meiner inneren Haltung abhängig ist. Deshalb finde ich das richtige Mindset neben der Strukturierung des Familienalltags so wichtig.


Ich möchte möglichst vielen Müttern dabei helfen, ihren Alltag so zu strukturieren, dass sie sich Freiräume für sich schaffen können und mit einem Gefühl der Leichtigkeit und ohne schlechtes Gewissen sich oder ihrer Familie gegenüber, diesen besonderen und einmaligen Lebensabschnitt endlich genießen können.



Alles Liebe

Eure Anna